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Versicherungsrecht

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Versicherungsrecht: vielfältig und verschiedene Bereiche

Das Versicherungsrecht unterteilt sich in verschiedene Bereiche. Ich habe mich auf Fälle spezialisiert, die folgende Versicherungen betreffen:

• Sachversicherung, etwa Kfz-, Gebäude-, Hausrat- und Feuerversicherung
• Haftpflichtversicherung
• Rechtsschutzversicherung
• Lebens-, Renten- und Berufsunfähigkeitsversicherung

Ich schildere Ihnen nun einige Beispiele aus meiner anwaltlichen Praxis.

Beispiel: Berufsunfähigkeitsversicherung

Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung möchte man sich für den Fall absichern, dass man nicht mehr arbeiten kann. Nun kann es vorkommen, dass die Versicherung die eingetretene Berufsunfähigkeit nicht anerkennt. Es wird schlicht behauptet, dass die Leistungsvoraussetzung des Berufsunfähigkeitsgrads (in den meisten Fällen mindestens 50 %) nicht erreicht wird.

Die Folge: langwierige Streitigkeiten inklusive zahlreicher Gutachten. Das zieht sich oft jahrelang hin, weil die Versicherer darauf hoffen, dass die Geschädigten aufgeben.

Ein anderer Fall: Ein typischer Verweigerungsgrund ist das Verschweigen von Vorerkrankungen. In diesen Fällen wird dem Versicherungsnehmer sogar Betrug vorgeworfen und der Versicherungsvertrag angefochten. Dies sind nur zwei Beispiele, es gibt zahlreiche weitere.

Haben Sie Probleme bei der Durchsetzung von Leistungen aus Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung? Ich helfe Ihnen, melden Sie sich bei mir.

Beispiel: Haftpflichtversicherung und Tierhalterhaftpflichtversicherung

Ihr Hund, natürlich versichert, beißt jemanden. Der Geschädigte beauftragt einen Rechtsanwalt und fordert Schmerzensgeld. Der Schadensfall wird der Versicherung gemeldet. Zu diesem Zeitpunkt ist die im Vertrag geregelte Frist zur Anzeige eines Schadensfalles aber schon abgelaufen. Die Versicherung beruft sich darauf (= Obliegenheitsverletzung) und verweigert deshalb die Zahlung des Schmerzensgelds.

Dem Versicherungsnehmer wird jedoch verschwiegen, dass diese Verweigerung der Zahlung nur bei Vorsatz oder zumindest bei einer groben Fahrlässigkeit möglich ist. Eine leichte Fahrlässigkeit hat für den Versicherungsnehmer keine negativen Konsequenzen. Ebenso wird verschwiegen, dass der Versicherer auch dann zahlen muss, wenn der Versicherungsfall/Schaden auch ohne die Verletzung der Obliegenheit eingetreten wäre.

Kurz: Nach einer entsprechenden anwaltlichen Darstellung der Sach- und Rechtslage und der Aufforderung an den Versicherer wird der Schaden vollständig übernommen.

Beispiel: Rechtsschutzversicherung

Der Rechtsschutzversicherung wird ein neuer Schadensfall gemeldet. Diese weigert sich jedoch, die Kostendeckung zu erteilen. Der Versicherungsfall sei bereits eingetreten, als die Versicherung noch nicht bestand, das nennt man Vorversicherungseinwand.

Aber: Der Versicherungsnehmer wird nicht darüber aufgeklärt, dass Versicherungsschutz besteht, sofern der Versicherungsfall zwar in der Vertragslaufzeit eines Vorversicherers liegt, der Anspruch aber erstmals später als drei Jahre nach Beendigung der Vorversicherung geltend gemacht wird. Ja, ich weiß, das klingt und ist kompliziert.

Nach einem entsprechenden Hinweis durch den Rechtsanwalt unter Berufung auf die entsprechende Klausel in den Versicherungsbedingungen wird die Kostendeckung doch gewährt.

Ohne Rechtsanwalt wird oft nicht gezahlt

Sie merken schon, im Versicherungsrecht geht es um Leistungen, die von der Versicherung häufig (erst einmal) nicht gezahlt werden. Es kann auch vorkommen, dass Versicherungen erbrachte Leistungen zurückfordern.

Ich prüfe zunächst, ob die jeweiligen Ansprüche gerechtfertigt sind. Dabei können schon winzige Details in den Verträgen relevant sein. Von Bedeutung sind besonders etwaige Obliegenheitsverletzungen des Versicherungsnehmers, die zur Leistungsfreiheit des Versicherers führen können.

Nicht selten wird auch darüber gestritten, ob der eingetretene Schaden überhaupt vom Versicherungsumfang gedeckt ist. Deshalb prüfe ich akribisch Ihre Unterlagen und berate Sie individuell darüber, was getan werden kann. Ich vertrete Sie sowohl außergerichtlich als auch vor Gericht.

Auch hier gilt: Entlasten Sie sich und übergeben Sie Ihren Fall in kompetente Hände – melden Sie sich bei mir.

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